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Verkehrsunfallrecht

Weiterhin gehört zum „Allgemeinen Zivilrecht“ das Verkehrsrecht. Dieses Rechtsgebiet entfaltet für die Privatperson eine hohe Alltagsrelevanz, da heute nahezu sämtliche Familienangehörige über einen eigenen PKW verfügen und mit diesem am Straßenverkehr teilnehmen. Statistisch ist jeder Verkehrsteilnehmer im Leben mehrfach in einen Verkehrsunfall verwickelt, unabhängig davon, wer die Schuld für den Unfall trägt. Da die PKW in den letzten Jahrzehnten ihren durchschnittlichen Wert mehr als verdreifacht haben und häufiger als früher hochwertige und wenig gebrauchte PKW gefahren werden, ist die rein wirtschaftliche Bedeutung eines Verkehrsunfalls erheblich größer geworden. Umso erstaunlicher ist es, dass die Mehrzahl der Beteiligten an einem Verkehrsunfall die Regulierung desselben und die Korrespondenz mit der unfallgegnerischen Verkehrshaftpflichtversicherung selbst durchführen. Die Mehrzahl der Unfallopfer belässt es im Rahmen der Regulierung dabei, den Fragebogen der gegnerischen Verkehrshaftpflichtversicherung auszufüllen und abzuwarten, ob und wenn ja in welcher Höhe von der Versicherung Schadensersatz geleistet wird. Hierbei bleibt meist unbeachtet, dass die gegnerische KFZ-Haftpflichtversicherung nicht das Interesse hat, Sie möglichst umfangreich zu entschädigen. Dieses Vorgehen der Mehrzahl der Privatpersonen ist unverständlich, da die gegnerische Haftpflichtversicherung die Kosten für den beauftragten Rechtsanwalt übernehmen muss, wenn nicht Sie die Schuld an dem Unfall trifft, sondern die Gegenseite diesen schuldhaft verursacht hatte. Aus der Beauftragung eines Rechtsanwalts erwachsen dem, der den Unfall nicht verschuldet hat also nur Vorteile, ohne, dass er hierfür noch eine Kostenlast tragen müsste. Gerade deshalb sollte sich hier jeder die Hilfe eines rechtskundigen Experten sichern.